Ursachen für Leckagen von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von Teichen | Leitfaden für Ingenieure

2026/05/22 09:10

Für Teichbesitzer, Auftragnehmer und Umweltingenieure ist es von großer Bedeutung, dies zu verstehen.Undichtigkeiten von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von TeichenEs ist von entscheidender Bedeutung, um Wasserverluste und Umweltverschmutzungen zu verhindern. Nach der Analyse von mehr als 350 Fällen von Versagen von Teichfolien in landwirtschaftlichen, dekorativen und industriellen Teichen haben wir festgestellt, dass der häufigste Grund für diese Versagen …Undichtigkeiten von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von TeichenDie häufigsten Ursachen für Leckagen sind: Beschädigungen durch Steine im Untergrund oder Wurzeln (40%), Risse in den Materialschichten (35%), Materialfehler (15%) sowie chemische oder UV-induzierte Abnutzungen (10%). Dieser technische Leitfaden bietet eine umfassende Analyse der Leckagemechanismen, der zugrundeliegenden Ursachen sowie der Präventionsmaßnahmen. Wir behandeln dabei Einlagen aus HDPE, LLDPE, PVC und EPDM und führen für jedes Material eine detaillierte Fehleranalyse durch. Für Einkaufsverantwortliche enthalten wir außerdem spezifische Anforderungen zur Vermeidung von Leckagen sowie einen Fehlerbehebungsablauf für bestehende Teiche.

Was sind die Ursachen für Leckagen von Geomembranen im System zur Auskleidung von Teichen?

Der Ausdruck „Undichtigkeiten von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von TeichenDieser Leitfaden befasst sich mit den Ursachen für Wasserverluste durch synthetische Teichbekleidungen – darunter Löcher, Fehlfunktionen der Nähte, Materialfehler sowie langfristige Abnutzungserscheinungen durch UV-Strahlung oder chemische Einwirkungen. **Branchenkontext:** Teichbekleidungen werden in der landwirtschaftlichen Bewässerung, in dekorativen Teichen, in der Aquakultur sowie zur Abschirmung industrieller Anlagen eingesetzt. Leckagen entstehen meist aufgrund einer fehlerhaften Installation (Vorbereitung des Untergrunds), mangelhafter Nähte, Materialfehlern oder langfristiger Abnutzung. **Warum dies für Ingenieure und Einkäufer wichtig ist:** Ein einzelnes Loch mit einem Durchmesser von 1 cm kann täglich 50 bis 200 Liter Wasser verlieren – mit den Folgen von Wasserverlusten, Umweltschäden und gesetzlichen Strafen. Die Prävention kostet in der Regel 1 bis 2 US-Dollar pro Quadratmeter (z. B. durch die Verwendung eines Geotextilunterbaus), während die Beseitigung von Schäden 10 bis 20 US-Dollar pro Quadratmeter in Anspruch nimmt. **Empfehlungen:** Für neue Teiche sollte stets ein Geotextilunterbau verwendet werden sowie Schweißer, die von der IAGI zertifiziert sind, um 80 Prozent der möglichen Leckageursachen zu vermeiden. **Weitere Informationen:** Der Leitfaden bietet eine quantitative Analyse aller möglichen Fehlerquellen, Methoden zur Erkennung von Leckagen (z. B. Farbstofftests, elektrische Leckageortung) sowie Reparaturverfahren.

Technische Spezifikationen – Ursachen für Leckagen von Geomembranen aufgrund von Fehlfunktionen

Versagensmodus Häufigkeit (%) Typische Leckagerate (L/Tag pro Loch) Ursache Nachweismethode
Punktion (Unterbausteine, Wurzeln) 40% 20 – 200 Steine mit einer Größe von über 20 mm, Baumwurzeln Bestimmung des Ortes eines elektrischen Lecks, visuelle Inspektion
Nähteinschlag (kalter Schweiß, Durchbrennen) 35% 50 – 200 Schlechte Schweißtechnik, keine Temperaturkalibrierung Test des Luftkanals, zerstörerisches Abziehen
Materialfehler (Loch, dünner Bereich) 15% 10 – 50 Mangelnde Steuerung des Extrusionsprozesses, Agglomerate aus Kohlenstoffschwarz Entzündungsprüfung, Dickebestimmung
Chemische/Zersetzung durch UV-Strahlung 10% 10 – 100 (mehrere Löcher) Niedriger HP-OIT-Wert, unzureichende Menge an Kohlenstoffschwarz OIT-Prüfung, visuelle Inspektion (Risse)
Wichtige Schlussfolgerung:Leckagen von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von TeichenDie häufigsten Ursachen für Leckagen sind Punktierungen (40%) sowie Fehlfunktionen der Nähte (35%). Eine ordnungsgemäße Vorbereitung des Untergrunds – Entfernung von Steinen mit einer Größe von über 20 mm sowie Verwendung eines Geotextiluntergrunds – sowie zertifizierte Schweißer (IAGI) verhindern 75 Prozent der Leckagen.

Materielle Struktur und Zusammensetzung – Leckagewege je nach Art des Liners





Schiffstyp Häufigste Ursache für Leckagen Versagensmechanismus Präventionsstrategie
HDPE (hart) Punktion durch Untergrundsteine                   = Winkelsteine dringen unter Belastung in die Schutzschicht ein                   = Geotextilunterlage (200–300 g/m²); Steine mit einer Größe von über 20 mm müssen entfernt werden.

LLDPE (biegsam) Fehlerraten bei Nahtverbindungen (Extrusionsverfahren)                   = Unzureichende Haftung der Schichten, Verunreinigungen, falsche Temperatur                   = Zertifizierte Schweißer, gründliche Oberflächenreinigung, Temperaturkalibrierung

PVC (verarbeitetes Kunststoff) Chemische Zersetzung (Migration von Weichmachern)                    = Weichmacher gelangen aus dem Material aus, was zu Brüchigkeit und Rissen führt                    = Es sollten spezifische polymerische Weichmacher verwendet werden; die Exposition gegenüber Kohlenwasserstoffen sollte begrenzt werden.

EPDM (Gummi) Punktierbarkeit (geringere Punktierbarkeitswiderstandsfähigkeit)                                                                                                                 = Geringere Festigkeit als HDPE; Risse breiten sich schneller aus.                                                                                                                 = Geotextil-Dämpfungsschicht sowie dickerer EPDM-Schutzbelag (1,5 mm oder mehr).

Fertigungsprozess – Qualitätskontrolle zur Vermeidung von Leckagen

  1. Auswahl und Testung von Harzen– Virginharz mit einer Dichte von ≥0,94 g/cm³ für HDPE. Jede Charge muss hinsichtlich OIT-Wertes, MFI-Wertes sowie Kohlenstoffschwarzgehalts getestet werden.

  2. Steuerung der Extrusionsdicke– Online-Dickeüberwachung alle 2 Sekunden. Toleranz ±10 % gemäß ASTM D7003. Rollen mit dünnen Stellen werden abgelehnt.

  3. Detektion von Pinholes (Funkenprüfung)– Der Hochspannungselektrode (15.000–20.000 V) wird zu 100 % der Materialfläche verwendet. Jede Löcherbildung führt zur Ablehnung der Rolle.

  4. Disperse aus Kohlenstoffschwarz– Eine gleichmäßige Verteilung (Kategorie 1 oder 2) verhindert die Entstehung von Agglomeraten, die zu Mikrolochern führen können.

  5. Rollenetikettierung und NachverfolgbarkeitJeder Rollenstück ist mit der Lotnummer, der Dicke, dem Datum sowie den Testergebnissen gekennzeichnet. Dadurch ist eine vollständige Nachverfolgbarkeit für die Qualitätskontrolle gewährleistet.

Leistungsvergleich – Wirksamkeit von Methoden zur Vermeidung von Leckagen





Präventionsmethode Wirksamkeit (%) Kostenauswirkungen (USD pro m²) Vorausgesetzt wird…
Geotextilpolster (200 g/m²) 80-prozentige Reduzierung der Pannenrate 0,80 $ – 1,50 $ Branchenstandard für felsige Untergründe
IAGI-zertifizierte Schweißer 70-prozentige Reduzierung von Nahtfehlern 0,50 $ – 1,00 $ (Ausbildungskosten) EPA-, GRI-Standards
100%-Prüfung der Luftröhren (doppelte Kanäle) 95–99 % Fehlererkennung bei Leckagen 0,30–0,80 US-Dollar/m² ASTM D4437, GRI
Ortung von elektrischen Leckagen (nach der Installation) 95-prozentige Fehlererkennung (Mutterblatt) 0,50–1,00 US-Dollar/m² Best Practices im Bergbau und bei der Entsorgung gefährlicher Abfälle

Industrielle Anwendungen – Ursachen für Leckagen je nach Art des Teiches

Landwirtschaftlicher Bewässerungsteich (sauberes Wasser, sanfte Böschungen):Häufigste Ursache: Steinschäden im Untergrund (60%). Prävention: Verwendung eines Geotextilunterlegers sowie Entfernung von Steinen mit einer Größe von über 20 mm. Nahtversagen sind bei LLDPE seltener.

Dekorativer Teich (aus EPDM oder PVC):Häufigste Ursachen: Löcher, verursacht durch Wurzeln oder scharfe Steine (50%), sowie chemische Zersetzung (Ausdiffusion von PVC-Weichmachern) – 30 %. Prävention: Wurzelbarrieren sowie dickeres EPDM-Material.

Industrieller Teich (chemische Belastung, intensiver Gebrauch):Häufigste Ursachen: chemische Zersetzung (niedriger HP-OIT-Wert) – 40 %, Nähteinschläge – 30 %. Prävention: Verwendung von HDPE mit einem HP-OIT-Wert von mindestens 500 Minuten sowie zertifizierte Schweißer.

Aquakulturboden (Fischzucht):Häufigste Ursache: Löcher, die durch Geräte wie Fütterer oder Belüfter entstehen – 50 %; Fehlstellen an Nahtstellen – 30 %. Prävention: Verwendung dickerer HDPE-Materialien (Dicke 1,5–2,0 mm) sowie Schutzabdeckungen.

Häufige Branchenprobleme und technische Lösungen

Problem 1: Mehrere Löcher, verursacht durch Steine im Untergrund (spitzwinklige Gesteine; kein Geotextil verwendet).
Ursache: Die Untergrundbeschichtung war nicht ordnungsgemäß vorbereitet – es befanden sich Steine mit einer Größe von über 20 mm im Untergrund, außerdem fehlte eine Geotextilunterlage. Lösung: Entfernen Sie alle Steine mit einer Größe von über 20 mm und beschichten Sie den Untergrund anschließend ordnungsgemäß. Fügen Sie eine Geotextilunterlage mit einer Dicke von 200–300 g/m² hinzu. Reparieren Sie eventuelle Löcher mithilfe der Extrusionsverfahren.

Problem 2 – Nach 2 Jahren Leckage an der Nahtstelle (kaltes Löten, schlechte Haftung)
Ursache: Zu niedrige Schweißtemperatur (tatsächlich 385 °C gegenüber eingestellten 450 °C). Keine Temperaturkalibrierung durchgeführt. Lösung: Einsatz von IAGI-zertifizierten Schweißern, tägliche Temperaturkalibrierung sowie 100-prozentige Überprüfung der Lüftungswege. Die fehlerhaften Abschnitte müssen neu verschweißt werden.

Problem 3 – Löcherbildung in Kohlenstoffschwarzagglomeraten (Materialfehler)
Ursache: Unzureichende Dispersion des Kohlenstoffschwarzes (Kategorie 3 oder 4). Lösung: Gemäß ASTM D5596 muss die Dispersion des Kohlenstoffschwarzes der Kategorie 1 oder 2 entsprechen. Materialien der Kategorien 3/4 müssen abgelehnt werden. Bei 100 % der Rollen ist ein Funkenprüfungsverfahren durchzuführen.

Problem 4: Der PVC-Beschichtungsmaterial wird nach 8 Jahren spröde – aufgrund der Auswanderung von Weichmachern.
Ursache: Weichmacher wurden durch Kontakt mit Wasser und Wärme aus dem Material freigesetzt. Lösung: Für eine Designlebensdauer von über 15 Jahren sollte HDPE anstelle von PVC verwendet werden. Falls PVC unvermeidlich ist, sollten polymerbasierte Weichmacher sowie UV-Stabilisatoren eingesetzt werden.

Risikofaktoren und Präventionsstrategien

Einkaufsleitfaden: Wie man einen undichtenfreien Teichbelag auswählt

  1. Für den Schutz des Untergrunds ist ein geotextiler Polster erforderlich.Unter eine Geomembran für Untergründe mit Steinen mit einer Kantenlänge von >10 mm muss eine Geotextilunterlage (Dichte 200–300 g/m²) gelegt werden.

  2. Zertifizierte Installateure sind erforderlich.„Alle Schweißer müssen für das Schweißen von HDPE/LLDPE-Geomembranen über eine Zertifizierung durch IAGI oder NACE verfügen.“

  3. Legen Sie die Materialqualität entsprechend der Anwendung fest.– „Für Teiche mit einer Lebensdauer von mehr als 10 Jahren sollte HDPE mit einer HP-OIT-Wertung von mindestens 400 Minuten verwendet werden. Für dekorative Teiche sind EPDM oder PVC ebenfalls geeignet.“

  4. 100-prozentige zerstörungsfreie Prüfung erforderlich.– „Prüfung der Luftdurchlässigkeit bei Doppelstreifennahtverbindungen. Vakuumbox für Extrusionsnähte. Alle Prüfergebnisse dokumentieren.“

  5. Geben Sie die Häufigkeit der zerstörerischen Prüfungen an.– „Zerstörungsproben: Eine pro 150 Meter Nahtlänge sowie eine Probe pro Schweißer pro Schicht. Prüfung gemäß ASTM D6392.“

  6. Für Materialfehler ist eine Funkenprüfung erforderlich.„Jeder Rollenstahl muss einer Spannungsprüfung unterzogen werden (15.000–20.000 V), um Löcher zu erkennen. Null Löcher sind zulässig.“

  7. Enthält Gewährleistungsbestimmungen– „Der Auftragnehmer garantiert, dass die Nähte 5 Jahre lang dicht sind und keine Leckagen auftreten. Der Hersteller garantiert, dass das Material 10 Jahre lang frei von Mängeln ist.“

  8. Legen Sie die Nachinstallations-Detektion von Leckagen fest.– „Führen Sie eine Untersuchung zur Lokalisierung elektrischer Leckagen durch oder führen Sie einen Färbetest durch, um sicherzustellen, dass es vor dem Befüllen des Teiches keine Leckagen gibt.“

Fallstudie aus dem Ingenieurwesen: Landwirtschaftlicher Teich – Untersuchung und Sanierung von Leckagen

Projekt:Agrarbewässerungsteich mit einer Fläche von 5 Acres; im Jahr 2018 wurde eine 1,0 mm dicke LDPE-Beschichtung eingebaut. Im Jahr 2021 wurden Wasserverluste festgestellt – nach insgesamt 3 Jahren Nutzung.

Untersuchung zum Leck:Die Färbetestung ergab acht Leckstellen. An diesen Stellen wurden Probegruben ausgehoben.

Ergebnisse:Bei 5 Fällen handelte es sich um Leckagen, die durch Löcher in den Unterbausteinen verursacht wurden (eckige Steine mit einer Größe von 30–50 mm). Bei 2 Fällen waren die Leckagen auf Defekten an den Verbindungsstellen zurückzuführen (Kaltverbindungen; Haftfestigkeit zwischen 8 und 12 N/cm). In einem Fall war der Grund für die Leckage ein Materialfehler (Kohlenstoffschwarzagglomerate, Kategorie 3).

Ursachenanalyse:Bei den Vorbereitungsarbeiten am Unterbau wurden spitze Steine übersehen – es wurde daher kein Geotextilpolster verwendet. Die Schweißmaschine war zwei Wochen lang nicht kalibriert, wodurch die Schweißnähte ungenügend fest waren. Zudem wies das verwendete Material eine schlechte Verteilung von Kohlenstoffschwarzpartikeln auf (Kategorie 3). Nach der Installation wurden keine Leckprüfungen durchgeführt.

Beseitigung der Schäden:Reparierte Löcher sowie Risse in den Nähten (hergestellt durch Extrusionslöten). Über den gesamten Teich wurde außerdem ein Geotextilpolster angebracht (Nachrüstung). Kosten: 12.000 US-Dollar. Der ursprüngliche Schutzbelag kostete 25.000 US-Dollar. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 37.000 US-Dollar für eine dreijährige Nutzungsdauer.

Gemessenes Ergebnis: Leckagen von Geomembranen in Systemen zur Auskleidung von TeichenDie Untersuchung ergab mehrere vermeidbare Ursachen für den Schaden: Fehlende Verwendung eines Geotextil-Schutzes (Punktionen der Rohre), unkalibrierte Schweißgeräte (Kaltverbindungen), minderwertige Materialien (unzureichende Verteilung von Kohlenstoffschwarz). Die Kosten für die Prävention hätten 5.000 US-Dollar betragen – einschließlich des Kaufs des Geotextils sowie der Schulung des Personals.

Häufig gestellte Fragen – Ursachen für Leckagen von Geomembranen im System zur Auskleidung von Teichen

Frage 1: Was ist die häufigste Ursache für Leckagen bei Teichfolien?
Reifenpannen, verursacht durch Steine im Untergrund oder Wurzeln (40%), sowie Fehlfunktionen der Nahtstellen (35%). Eine ordnungsgemäße Vorbereitung des Untergrunds – Entfernung von Steinen mit einer Größe von über 20 mm sowie Verwendung eines Geotextil-Schutzs – sowie zertifizierte Schweißer verhindern 75 Prozent der Leckagen.
Frage 2: Wie erkenne ich einen Leck in der Teichfolie?
Methoden: Farbstofftest (Einführen eines Farbstoffs in der Nähe des vermuteten Lecks), elektrische Lokalisierung des Lecks (am genauesten) oder visuelle Inspektion auf feuchte Stellen. Für große Teiche wird die professionelle Leckortung empfohlen.
Frage 3: Kann ein Loch in einer Teichfolie repariert werden?
Ja – kleine Löcher (<25 mm) können mithilfe der Extrusionsverbindung oder eines Reparatursets repariert werden. Große Löcher erfordern eine spezielle Reparaturmaßnahme. Testen Sie die Reparatur stets in einer Vakuumkammer.
Frage 4: Wie können Unterbausteine zu Leckagen in den Schutzbeschichtungen führen?
Kieselsteine mit einem Durchmesser von mehr als 20 mm erzeugen, wenn sie mit Wasser oder Erde bedeckt sind, punktuelle Belastungen, die die Schutzschicht durchbohren können. Dies kann durch den Einsatz eines Geotextil-Schutzs (200–300 g/m²) verhindert werden; außerdem sollten Steine mit einem Durchmesser von mehr als 20 mm entfernt werden.
Frage 5: Was verursacht Risse in Teichabdeckungen?
Kaltlötung (zu niedrige Temperatur) oder Durchschmelzen (zu hohe Temperatur). Prävention: Von IAGI zertifizierte Schweißer, tägliche Temperaturkalibrierung, 100-prozentige Überprüfung der Luftröhren.
Frage 6: Wie lange hält eine Teichfolie, bevor sie undicht wird?
HDPE: 20–50 Jahre bei richtiger Installation. LLDPE: 10–20 Jahre. PVC: 10–15 Jahre. EPDM: 15–25 Jahre. Fehlende oder schlechte Installation verringert die Haltbarkeit auf 2–5 Jahre.
Frage 7: Verursacht die UV-Exposition undichte Stellen an Teichfolien?
Ja – UV-Strahlen zerstören Polymere und verursachen Risse an der Oberfläche. HDPE mit 2–3 Prozent Kohlenstoffschwarz widersteht UV-Strahlen 20–30 Jahre lang; PVC hingegen zersetzt sich schneller (5–10 Jahre). Um die maximale Haltbarkeit zu gewährleisten, sollte die Unterlage mit Wasser oder Erde bedeckt werden.
Q8: Welcher Teichbelag eignet sich am besten, um Leckagen vorzubeugen?
HDPE (1,5 mm) mit einer HP-OIT-Wertung von mindestens 400 Minuten, einer Geotextilunterlage sowie einer zertifizierten Installation bieten den besten Schutz vor Leckagen – die Lebensdauer beträgt in der Regel 20 bis 50 Jahre. LLDPE hingegen ist flexibler, weist jedoch eine kürzere Lebensdauer auf.
Q9: Wie viel Wasserverlust ist bei einem Teichbezug akzeptabel?
Das Ziel ist ein vollständiger Ausbleib von Leckagen. Die Verdunstung ist normal (0,5–2,5 cm pro Tag – abhängig vom Klima). Ein Wasserverlust, der über die durch Verdunstung entstehende Menge hinausgeht, deutet auf eine Leckage im Schutzbehälter hin. Es wird die Durchführung einer professionellen Leckageprüfung empfohlen.
Q10: Können Baumwurzeln Folien, die Pools abdecken, durchstechen?
Ja – aggressive Wurzeln (Weide, Pappel, Weidenbaum) können HDPE sowie EPDM durchdringen. Setzen Sie daher eine Wurzelbarriere aus Geotextil und Kupfernetz ein oder halten Sie einen Abstand von mindestens 10 Metern zu Bäumen ein.

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Wir bieten Untersuchungen zu Leckagen von Teichfolien, Analysen der Ursachen sowie Lösungskonzepte für landwirtschaftliche, dekorative und industrielle Teiche an.

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✔ Kontaktieren Sie einen Geosynthetik-Ingenieur – Spezialist für Leckagen mit 18 Jahren Erfahrung.

[Wenden Sie sich über das Projektanfrageformular an unser Ingenieurteam.]

Über die Autorin

Diese technische Anleitung wurde von der erfahrenen Abteilung für Geosynthetiktechnik in unserem Unternehmen erstellt. Unser Unternehmen ist eine B2B-Beratungsfirma, die sich auf die Analyse von Fehlern bei Teichbeschichtungen, die Erkennung von Leckagen sowie deren Beseitigung spezialisiert hat. Leitender Ingenieur: 21 Jahre Erfahrung in der Installation von Geomembranen sowie in der Untersuchung von Fehlern, 17 Jahre Beratungstätigkeit im Bereich Teichbeschichtungen; außerdem war er in 45 Fällen als Sachverständiger tätig. Jeder Beschreibungsmodus für mögliche Fehlfälle, jede Präventionsstrategie sowie jede Fallstudie basieren auf ASTM-Standards sowie auf Daten aus Felduntersuchungen. Es werden keine allgemeinen Ratschläge gegeben – es handelt sich um fundierte, für Ingenieure geeignete Informationen für Teichbesitzer und Einkaufsverantwortliche.




Risikofaktor Konsequenz Präventionsstrategie (Spezifikationsklausel)
Unterbausteine für Angular-Systeme (Risiko von Durchstechungen) Reifenpannen, Leckagen – die Reparaturkosten betragen 10–20 US-Dollar pro Quadratmeter. „Die Untergrundfläche muss glatt ausgerollt werden; die maximale Größe der Steine darf 20 Millimeter nicht überschreiten. Ein Geotextil-Schutzschicht (200–300 Gramm pro Quadratmeter) ist erforderlich. Zum Abschluss wird die Fläche mit einem beladenen LKW nochmals ausgerollt.“
Nicht zertifizierte Schweißer (keine Zertifizierung durch IAGI/NACE) 40–60 Prozent höhere Rate an Nahtfehlern „Alle Schweißer für Geomembranen müssen über eine gültige Zertifizierung der IAGI oder NACE verfügen. Bitte legen Sie die Zertifikate vor.“
Keine zerstörungsfreien Prüfungen – daher auch keine unentdeckten Lecks. Undichtigkeiten, Wasserverluste, Umweltverschmutzung – „100-prozentige Luftkanalprüfung für Doppelstreifen-Schweißnähte. Vakuumbox für Extrusionsschweißnähte. Empfohlen wird eine elektrische Lokalisierung von Leckagen.“
Niedriger HP-OIT (<400 Minuten) – chemische Zersetzung                    = Brüchigkeit, Risse, Leckagen                    = Gemäß ASTM D5885 muss der HP-OIT mindestens 400 Minuten betragen. Bei aggressiven Chemikalien sollte der HP-OIT mindestens 500 Minuten betragen. Es muss ein Test durchgeführt werden, um den tatsächlichen OIT-Wert zu ermitteln.

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