Was ist eine Geomembran für den Goldabbau?
Die Goldgewinnung ist ein komplexes und ressourcenintensives Unterfangen, das umweltfreundliche und umweltverträgliche Lösungen für die Abfallbewirtschaftung, die Vermeidung von Kontaminationen und die Optimierung von Sanierungsprozessen erfordert. Eine der wichtigsten Komponenten moderner Goldgewinnungsanlagen ist die Geokunststoffdichtungsbahn – eine leistungsstarke künstliche Dichtungsbahn zur Abdichtung, zur Kontrolle von Sickerwasser und zum Umweltschutz. Dieser Artikel beleuchtet die Funktion von Geokunststoffdichtungsbahnen in der Goldgewinnung und behandelt unter anderem folgende Punkte: Warum Geokunststoffdichtungsbahnen für die Goldgewinnung geeignet sind; die Vorteile von Geokunststoffdichtungsbahnen für Goldgewinnungsanlagen; die wichtigsten Eigenschaften von Geokunststoffdichtungsbahnen in Goldgewinnungsprojekten.
1. Was ist eine Geomembran für den Goldabbau?
Eine Geomembran-Auskleidung gilt als synthetische Barriere, deren Hauptzweck die Verhinderung von Leckagen und das Austreten gefährlicher Chemikalien ist. Sie besteht üblicherweise aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) oder ähnlichen beständigen Polymeren. Wenn Bergbauarbeiten eingedämmt werden müssen, sind diese Auskleidungen aufgrund ihrer Kombination aus Flexibilität, chemischer Beständigkeit und Zugfestigkeit in der Lage, den im Goldabbau häufig auftretenden abbaulichen und mechanischen Belastungen standzuhalten – daher werden sie für diesen Zweck eingesetzt.
Bei Geomembranplatten handelt es sich im Wesentlichen um Teichauskleidungen für Absetzbecken, Verdunstungsteiche, Haufenlaugungsbecken und chemische Eindämmungsbereiche. Sie sind diejenigen, die verhindern, dass giftige oder ätzende Stoffe aus dem Boden oder Grundwasser gelangen.
Beispielsweise können im Goldabbau Laugungsbecken mit undurchlässiger Geokunststoffdichtungsbahn den Einsatz von Cyanid oder anderen Chemikalien bei der Goldgewinnung aus dem Erz verhindern. Dadurch wird die Umwelt nicht belastet, und der Extraktionsprozess wird effizienter, da sich die Chemikalien im Becken und nicht im umliegenden Boden konzentrieren. Der Einsatz von HDPE-Membranen im Bergbau ist aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und einfachen Installation daher entscheidend für die Einhaltung von Umweltauflagen und die betriebliche Effizienz der Bergbauunternehmen.
2. Warum eignen sich Geomembranen für den Goldabbau?
Der Goldabbau ist ein ressourcenintensives Unternehmen, das enorme Mengen an flüssigen und festen Abfällen erzeugt, von denen viele umweltschädlich sein können. Zu den drei zentralen Herausforderungen im Abfallmanagement des Goldabbaus gehören:
Haufenlaugung – Ein Verfahren, bei dem Cyanid- oder Säurelösungen auf aufgeschüttetes Erz gesprüht oder getropft werden, um Gold zu gewinnen. Das Verfahren erfordert strenge Sicherheitsvorkehrungen, um ein Austreten der Chemikalien zu verhindern.
- Tailings-Lagerung – Große Mengen übrig gebliebener Erzschlämme müssen sicher und regelmäßig über Jahrzehnte hinweg aufbewahrt werden, abgesehen davon, dass sie nicht in die Umgebung gelangen.
- Prozesswasser-Eindämmung – Beim Bergbau werden große Mengen Wasser benötigt, die kontaminiert sein können und daher vom Boden und Grundwasser getrennt werden müssen.
Um Umweltrisiken zu minimieren und die Betriebsleistung zu verbessern, dienen Geokunststoffdichtungsbahnen in all diesen Anwendungsbereichen als wichtige undurchlässige Barriere. Sie helfen, gefährliche Flüssigkeiten zurückzuhalten, das Eindringen von Wasser in den Boden zu verhindern und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten.
2.1 Chemische Beständigkeit von Geomembranen
Bei der Goldgewinnung werden regelmäßig stark ätzende und giftige Chemikalien eingesetzt, darunter:
- Cyanid – wird bei der Haufenlaugung verwendet, um Gold aus dem Erz zu lösen.
- Schwefelsäure – wird bei der Oxidation von Erz oder bei der Kupfer-Gold-Gewinnung eingesetzt.
- Schwermetalle und Reagenzien – die langfristige Gefahren für die Umwelt darstellen können.
Geokunststoffdichtungsbahnen aus HDPE (Polyethylen hoher Dichte) und LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte) weisen eine bemerkenswerte Beständigkeit gegenüber diesen Substanzen auf. Ihre Molekülstruktur bewirkt Folgendes:
- Außergewöhnliche chemische Stabilität, selbst bei kontinuierlicher Einwirkung.
- Es besteht keine Gefahr von Erweichung, Aufquellen oder Rissbildung durch Säuren oder Lösungsmittel.
- Lange Lebensdauer des Trägers, außer bei Gefahr von Materialermüdung oder Leckagen.
Dadurch eignen sie sich optimal für die Auskleidung von Sickerbecken, Rückhaltebecken und Chemikalienlagerbereichen, wo chemische Beständigkeit unerlässlich ist.
2.2 Haltbarkeit und Lebensdauer von Geomembranen
Die Bedingungen im Bergbau sind außerordentlich rau und stellen zahlreiche physische und klimatische Herausforderungen dar:
- Mechanische Beschädigung – ausgelöst durch schwieriges Gelände, scharfe Steine und schweres Gerät.
- UV-Strahlung – insbesondere in Höhenlagen oder Tagebauen, die ungeschützte Materialien schnell zersetzen kann.
- Extreme Temperaturen – mit starker Hitze tagsüber und Minustemperaturen nachts oder während der Eiszeit.
Die Geomembran ist so konstruiert, dass sie unter solchen Bedingungen funktioniert, indem sie Folgendes bietet:
- Hohe Durchstoß- und Zugfestigkeit, verhindert Einrisse durch scharfkantiges Erz oder Basisschichten.
- Hervorragende UV-Beständigkeit, insbesondere bei HDPE-Geomembranen, die mit Ruß für die langfristige Belichtung mit Tageslicht behandelt wurden.
- Flexibilität bei niedrigen Temperaturen, wodurch sichergestellt wird, dass die Auskleidung auch bei Minusgraden elastisch und intakt bleibt.
Daher kann eine wirklich etablierte Geokunststoffdichtungsbahn auch unter ungeschützten Bedingungen 20 bis 30 Jahre oder länger zuverlässig ihre Eigenschaften aufweisen.
2.3 Umweltverträglichkeit von Geomembranen
Regierungen und Aufsichtsbehörden weltweit erlassen strenge Auflagen für den Umgang mit Minenabfällen, um langfristige Umweltschäden zu vermeiden. Gängige Richtlinien umfassen:
- ISO 14001 Umweltmanagementsysteme
- EPA-Vorschriften zur Eindämmung und Grundwassersicherheit
- Lokale Bergbauvorschriften und Richtlinien für gefährliche Abfälle
Geomembranen spielen eine grundlegende Funktion bei der Unterstützung von Bergbauunternehmen:
- Verhindern, dass giftige Chemikalien in das Grundwasser und nahegelegene Ökosysteme gelangen.
- Kontrolle des Oberflächenabflusses von Sickerbecken oder Absetzbecken.
- Nachweis der Einhaltung der Vorschriften bei Umweltinspektionen und -audits.
Der Einsatz von Geokunststoffen gewährleistet nicht nur die Einhaltung strafrechtlicher Bestimmungen, sondern reduziert zusätzlich das Bedrohungsrisiko und schützt so die gesellschaftliche Akzeptanz des Unternehmens und seinen Ruf.
2.4 Kosteneffizienz
Obwohl Geokunststoffdichtungsbahnen anfängliche Material- und Installationskosten verursachen, bieten sie im Vergleich zu herkömmlichen Abdichtungskonstruktionen wie verdichtetem Lehm oder Beton massive langfristige finanzielle Einsparungen.
Zu den wichtigsten Preisvorteilen gehören:
- Schnellere Installation – Geokunststoffbahnen lassen sich schneller verlegen, verschweißen und überprüfen als mehrlagige Tondichtungsbahnen.
- Geringerer Schutzbedarf – Im Gegensatz zu Tonauskleidungen, die reißen oder erodieren können, erfordern Geomembranen nach der Installation nur minimale Wartung.
- Verbesserte Betriebseffizienz – Die Geomembran verhindert Wasserverluste während der Haufenlaugung, sorgt für eine optimale Lösungszirkulation und erhöht die Goldgewinnungsrate.
- Reduzierte Kosten für die Umweltsanierung – Durch die Vermeidung von Leckagen und Infektionsereignissen können Bergbaubetriebe teure Sanierungsmaßnahmen oder strafrechtliche Strafen vermeiden.
Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus eines Bergbauprojekts, so bieten Geokunststoffdichtungsbahnen durchweg eine bessere Gesamtleistung bei geringeren Gesamtkosten.
3. Auswirkungen der Geomembran für den Goldabbau
Der Einsatz von Geokunststoffdichtungsbahnen im modernen Goldabbau hat die Effizienz, die Umweltverträglichkeit und die Wirtschaftlichkeit der Branche erheblich gesteigert. Diese speziell entwickelten Dichtungsbahnen haben sich als integraler Bestandteil eines geschützten und nachhaltigen Minenbetriebs etabliert. Im Folgenden werden die wichtigsten Einflussfaktoren und Vorteile des Einsatzes von Geokunststoffdichtungsbahnen im Goldabbau erläutert:
3.1 Geomembran – Verbesserte Goldgewinnung (Effizienz der Haufenlaugung)
Die Haufenlaugung ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Goldgewinnung, insbesondere bei minderwertigen Erzen. Dabei wird das entwässerte Erz auf einer Laugungsfläche aufgeschüttet und mit Cyanid oder Säuren gelöst, um die Goldpartikel aufzulösen.
Ohne eine hochwertige Geokunststoffdichtungsbahn ist das Verfahren mit weitreichenden Verlusten und Umweltrisiken behaftet:
Bis zu 30 % der Laugungslösung könnten auch in den Boden sickern, wodurch die Menge des gewonnenen Goldes sinkt.
- Das Austreten gefährlicher Chemikalien kann Boden und Grundwasser verunreinigen und erfordert kostspielige Umweltsanierungsmaßnahmen.
Durch den Einsatz von HDPE- oder LLDPE-Geomembranen ergeben sich für Bergbaubetriebe folgende Vorteile:
- Vollständige Einkapselung der Auslaugungslösungen, um sicherzustellen, dass die Flüssigkeiten innerhalb des vorgesehenen Bereichs bleiben.
- Verbesserte Goldgewinnungsraten, da eine zusätzliche Antwortmöglichkeit zur Gewinnung von Gold aus dem Erz besteht.
- Reduzierter Chemikalienverbrauch, da deutlich weniger Reaktionslösung verloren geht – was zu geringeren Reagenzienkosten führt.
- Verbesserte Leistung der Auslaugungsmatten, wodurch strukturelle Stabilität und eine längere Lebensdauer des Trägers gewährleistet werden.
Diese Vorteile führen unmittelbar zu höheren Erträgen, geringeren Betriebskosten und einer besseren Kapitalrendite für Bergbauunternehmen.
3.2. Geomembran – Sichereres Abraummanagement
Tailings sind die feinkörnigen Abfallstoffe, die nach der Erzverarbeitung zurückbleiben. Sie enthalten häufig giftige Substanzen wie Arsen, Quecksilber und Reste von Zyanid, die ernsthafte Umwelt- und Gesundheitsrisiken darstellen, wenn sie nicht richtig eingedämmt werden.
Nicht oder nur unzureichend ausgekleidete Absetzbecken sind anfällig für:
- Versickerung von Schadstoffen in nahegelegene Böden und Grundwasserleiter
- Strukturelle Instabilität, die die Gefahr eines Dammbruchs erhöht.
- Langfristige Haftung, da Abraumhalden über Jahrzehnte hinweg eine Gefahr darstellen können.
Geomembranen spielen eine entscheidende Rolle bei der Abfallentsorgung, indem sie:
- Schaffung einer wasserdichten Barriere zwischen Abraumhalden und dem Kräuterboden
- Verringerung des Risikos katastrophaler Ereignisse, wie beispielsweise der Dammkatastrophe von Brumadinho im Jahr 2019 in Brasilien.
- Gewährleistung der Einhaltung globaler Sicherheitsanforderungen und Umweltgesetze
- Erleichterung der langfristigen Überwachung und Stilllegungsplanung der TSF
Insgesamt verbessern Geokunststoffdichtungsbahnen die Sicherheit, Stabilität und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bei Absetzbecken für Abraum.
3.3. Geomembran – Wassereinsparung und -recycling
Wasser ist eine unverzichtbare Ressource im Goldabbau und wird für die Erzaufbereitung, die Schmutzbekämpfung und den Abtransport von Abraum benötigt. In vielen Bergbauregionen – insbesondere in trockenen oder abgelegenen Gebieten – stellt Wasserknappheit eine unabdingbare betriebliche Herausforderung dar.
Geomembranen tragen zu einer effizienteren Wassernutzung bei durch:
- Auffangen und Aufbewahren von Systemwasser, um die Aushärtung und Wiederverwendung vor Ort zu ermöglichen
- Verhinderung von Versickerung und Verdunstung, den Hauptursachen für Wasserverluste
- Minimierung des Bedarfs an Frischwasserentnahme, Verringerung des ökologischen Fußabdrucks
- Unterstützung von abwasserfreien Betriebsabläufen im Einklang mit den aktuellen Nachhaltigkeitszielen
Durch die Wiederverwertung und Einsparung von Wasser senken Geomembranen heute nicht nur die Betriebskosten, sondern helfen Unternehmen auch dabei, die ESG-Erwartungen (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) von Aufsichtsbehörden und Investoren zu erfüllen.
3.4. Geomembran – Reduzierte Sanierungskosten
Bergbaubetriebe, die bei der Eindämmung von Umweltschäden vernachlässigen, sehen sich häufig Jahre – mitunter sogar Jahrzehnte – nach der Stilllegung der Anlagen mit erheblichen Kosten für die Umweltsanierung konfrontiert. Diese ungeplanten Kosten können die Wettbewerbsfähigkeit und den Ruf eines Unternehmens schädigen.
Geomembranen tragen dazu bei, solche langfristigen Haftungsrisiken zu vermeiden, indem sie:
- Verlängerung der Lebensdauer wichtiger Auffangstrukturen wie Sickerbecken, Teiche und Absetzbecken
- Verringerung der Kontaminationsgefahr, die andernfalls umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erfordern würde.
- Senkung der Kosten für die Sanierung nach der Stilllegung, wie z. B. Bodenaustausch, Grundwasseraufbereitung oder Geländeanpassung
- Schutz des Unternehmensimages durch proaktives Umweltmanagement und Verringerung der Wahrscheinlichkeit von Unfällen oder öffentlicher Kritik
Durch Investitionen in Geokunststoffdichtungsbahnen im Vorfeld können Bergbauunternehmen Umweltrisiken kontrollieren, langfristige Kosten optimieren und sich in einer bestimmten Phase des Minenlebenszyklus einen positiven Ruf als Hersteller sichern.
4. Eigenschaften von Geomembranen für den Goldabbau
Nicht alle Geokunststoffdichtungsbahnen sind gleich – für eine optimale Leistung im Goldabbau sind spezifische Materialeigenschaften erforderlich.
4.1 Geomembranen für Goldabbaumaterialien
Typ |
Am besten für |
Vorteile |
HDPE |
Haufenlaugungsbecken, Absetzbecken |
Hohe Chemikalienbeständigkeit, langlebig, kostengünstig |
LLDPE |
Flexible Auskleidungen, freiliegende Bereiche |
Durchstoßfester, dehnbarer |
PVC |
Temporäre Auskleidungen, Sekundärabdichtung |
Einfachere Installation, gute Flexibilität |
4.2. Dicke und Festigkeit der Geomembran
Im Bergbau müssen Geokunststoffdichtungsbahnen einer Vielzahl mechanischer und geologischer Kräfte standhalten. Die Wahl der optimalen Dicke und der passenden Energieeigenschaften ist daher entscheidend für die Gesamtleistung und Sicherheit.
- Typischer Dickenbereich: 1,5 mm bis 3 mm
Diese Materialstärken werden üblicherweise für Sickerbecken, Absetzbecken und Rückhaltebecken verwendet. Dickere Auskleidungen gewährleisten eine höhere mechanische Stabilität und Durchstoßfestigkeit.
- Hohe Zugfestigkeit
Geokunststoffdichtungsbahnen im Bergbau müssen den Belastungen durch Setzungen des Untergrunds, seismische Bewegungen oder aufgeschüttete Erzmengen standhalten. Dichtungsbahnen aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) zeichnen sich durch hervorragende Zugeigenschaften aus und gewährleisten so die Formstabilität über lange Zeit.
- Außergewöhnliche Durchstoß- und Reißfestigkeit
Abbaugebiete sind häufig mit scharfkantigen Steinen, Kies und zerkleinertem Erz bedeckt. Eine langlebige Geokunststoffdichtungsbahn muss sowohl während als auch nach der Installation Beschädigungen standhalten, um Leckagen und damit verbundene Umweltverschmutzungen zu vermeiden.
Die Wahl der richtigen Wandstärke und der geeigneten mechanischen Leistung trägt dazu bei, die Integrität und die langfristige Leistungsfähigkeit von Containment-Strukturen auch unter schwierigsten Bergbaubedingungen sicherzustellen.
4.3. Geomembran-Naht und Installation
Eine fachgerechte Installation ist genauso wichtig wie die Materialqualität. Selbst eine hochwertige Geokunststoffmembran kann versagen, wenn die Nähte nicht sicher verbunden oder die Spannung der Unterspannbahn nicht präzise gesteuert wird.
- Thermofusionsschweißen
Hochwertige Nähte werden durch Heißkeilschweißen oder Extrusionsschweißen hergestellt, wodurch zwei Deckschichten zu einer homogenen, dichten Verbindung verschmolzen werden. Dieses System ist aufgrund seiner überlegenen Festigkeit und Haltbarkeit Klebeverbindungen oder mechanischen Verbindungen vorzuziehen.
- Strenge Qualitätskontrolltests
Um die Dichtheit der Nähte zu gewährleisten, werden während und nach der Installation Prüfverfahren wie Funkenprüfung, Luftdruckprüfung und Vakuumprüfung eingesetzt. Diese Verfahren decken Schwachstellen oder Leckagen auf, bevor das Gerät in Betrieb genommen wird.
- Korrekte Gefälle- und Untergrundvorbereitung
Sickerbecken und Absetzbecken sollten mit gezielten Böschungen ausgestattet sein, um den hydrostatischen Druck zu begrenzen und ein Abrutschen zu verhindern. Ein glatter, verdichteter Untergrund schützt die Auskleidung vor unnötiger Belastung und Verformung.
Durch fachgerechte Einrichtungsmethoden und strenge Qualitätssicherungsprotokolle können Bergbaubetreiber das Risiko von Auskleidungsfehlern oder teuren Reparaturen erheblich reduzieren.
4.4 UV- und Oxidationsbeständigkeit der Geomembran
Die Einwirkung von Tageslicht und Sauerstoff kann Polymermaterialien mit der Zeit zersetzen und zu Sprödigkeit und Rissbildung führen. Im Tagebau von Gold, wo die Auskleidungen regelmäßig den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, sind UV- und Oxidationsbeständigkeit von entscheidender Bedeutung.
- Rußstabilisierung
Hochwertige HDPE-Geomembranen enthalten Ruß, einen wirksamen UV-Stabilisator, der die Membran vor den schädlichen Auswirkungen des Sonnenlichts schützt. Dadurch können unbedeckte Membranen 20 Jahre oder länger zuverlässig funktionieren.
- Antioxidative Zusatzstoffe
Die Geomembran enthält Antioxidantien und Wärmestabilisatoren, die den oxidativen Abbau verlangsamen. Diese Komponenten verlängern die Lebensdauer der Membran, insbesondere in Umgebungen mit hohen Temperaturen oder starker chemischer Aktivität.
- Beständigkeit gegen umgebungsbedingte Spannungsrisse (ESC)
Eine Hauptursache für vorzeitiges Versagen ist die elektrostatische Kurzschlussfestigkeit (ESC). Diese wird jedoch durch Materialzusammensetzung und Fertigungskontrollen minimiert, wodurch die langfristige Stabilität auch unter Belastung gewährleistet wird.
Zusammengenommen ermöglichen diese Eigenschaften den effizienten Einsatz von Geokunststoffmembranen im Freien bei Bergbauanwendungen, da sie UV-Strahlung, chemischen Angriffen und mechanischem Verschleiß über Jahrzehnte standhalten.
4.5 Die Nutzungsdauer von HDPE-Geomembranen im Goldabbau
Geokunststoffmembranen stellen eine langfristige Investition in Umweltschutz und Betriebssicherheit dar. Bei sachgemäßer Auslegung und Installation erreichen HDPE-Auskleidungen eine Lebensdauer von 20–50 Jahren, basierend auf folgenden Eigenschaften:
- Expositionsbedingungen (überdachte vs. nicht überdachte Installationen)
- Chemische und thermische Belastung
- Qualität der Werkstoffe und Schweißnähte
- Wartungs- und Überwachungsprotokolle
4.5 Die wichtigsten Vorteile der Geomembran im Laufe der Zeit:
- Langfristige Eindämmung
HDPE-Geomembranen behalten ihre Undurchlässigkeit und Energie über Jahrzehnte und gewährleisten so eine zuverlässige Trennung von gefährlichen Abfällen von der Umwelt.
- Reduzierte Sanierungskosten
Durch die Verhinderung von Leckagen und Kontaminationen minimieren Geomembranen den Bedarf an kostspieligen Aufräumarbeiten nach der Schließung der Mine.
- Unterstützung für die Schließung und Sanierung von Bergwerken
Eine fachgerecht installierte Geomembranvorrichtung macht die Online-Rekultivierung von Webseiten besser vorhersehbar und umweltkonform.
5. Fazit: Geomembranen sind für den Goldabbau unerlässlich.
Geomembranen spielen im modernen Goldabbau eine entscheidende Rolle, indem sie zuverlässige Abdichtung gewährleisten, Wasserressourcen schützen und die Goldgewinnung verbessern. Angesichts verschärfter Umweltauflagen sind verbesserte Lösungen wie verstärkte Auskleidungen und Leckageerkennungssysteme für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb unerlässlich geworden.
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